Erfahre mehr über mich

Freundschaft und Vertrauen entstehen nur,
wenn man sich auf seinen Hund einlässt,
achtsam mit ihm umgeht und seine Persönlichkeit respektiert.
Ergo4Dogs

Über 25 Jahre
praktische Erfahrung
In den letzten 26 Jahren durfte ich das Leben mit 11 wunderbaren Hundepersönlichkeiten teilen - die meiste Zeit mit einer drei-/vierköpfigen Hundegruppe.
Sie stammten alle aus dem Tierschutz oder widrigen Verhältnissen; kamen als Junghund, erwachsener Hund oder Senior zu uns.
Ihr mitunter gravierender Lebenslauf hatte physische und psychische Spuren hinterlassen, und stellte besondere Anforderungen ans Handling, die medizinische Versorgung, den Alltag und das Training.
Diese Hunde waren, neben den vielen Hunden meines einstigen Hundezentrum Nordfriesland und in den Tierheimen, meine besten Lehrmeister.
Unvergessen und immer in meinem Herzen sind:
- Luna
- Merle
- Seppi
- Gismo
- Gian
- Eilan
- Mavie
- Yoshi
- Amélie
- Eddi
- Fiete
Rückblickend liegen bereits hier die Wurzeln von Ergo4Dogs. Die Grundidee Hunde zunächst einmal zu stabilisieren und zu fördern (bevor es ins Training geht; bzw. dieses zu begleiten), wurde von mir immer mehr verfeinert – bis zum heutigen Therapiekonzept.
Zurzeit leben wir mit drei Hundesenioren unter einem Dach.

Über 25 Jahre
kontinuierliche Wissenserweiterung
Luna, die 2000 als Welpe bei uns einzog, hatte es alles andere als leicht. Auch Merle, die gut 1 ½ Jahre später zu uns kam, musste mit meinen damaligen Überzeugungen leben. Der Umgang und die Erziehung waren korrektur- und strafbasiert. Sie bekamen von mir die ganze Bandbreite der Dominanztheorien, inklusive diverser Rangreduzierungsmaßnahmen, u.v.m. zu spüren. Die Folgen: Beide wurden verhaltensauffällig und Luna chronisch krank. So durfte es definitiv nicht weitergehen. Es musste doch mehr Möglichkeiten geben als jedes Problem mit der (Rudel-) Führung, etc. begründen und (aversiv) beheben zu wollen.
Bei meiner Suche stieß ich auf animal learn und absolvierte dort die Hundetrainerausbildung.
Ab diesem Zeitpunkt drehte sich unser Leben um 180° - Luna und Merle heilten auf allen Ebenen. Ich war vollends vom "Hundevirus" infiziert, wollte noch mehr lernen und das wahre Wesen der Hunde verstehen.
Bis heute faszinieren mich Hunde und so erweitere ich mein Wissen weiterhin mit Fachliteratur, Vorträgen, Seminaren u.a. von:
Dr. rer. nat. Ute Blaschke-Berthold, Mag. Dr. Iris Aicher (ehem. Schöberl), Dr. Sandra Foltin, Katrien Lismont, Ulrike Seumel, Dr. Janey May, Ines Scheuer-Dinger, Dr. Viviane Theby, Anne Bucher, Maria Hense, Maria Rehberger, Marc Bekoff, Chirag Patel, Thomas Riepe, Sonja Meiburg, Mirjam Cordt, Bettina Neuner, Martina Maier-Schmid, Patrica McConell, Anke Domberg, Turid Rugaas, Vera Neun, Dr. Adam Miklosi, Elisabeth Berger, Anders Hallgren, Sheila Harper, Sally Askew, Barry Eaton, Anne Lill Kvam, Sabine Neumann, Clarissa v. Reinhardt, Dr. Michael Lehner, Immanuel Birmelin

Über 25 Jahre
gelebter Tierschutz
Los ging es für mich als Ehrenamtliche in einem Tierheim in NRW, zur Hundetrainerin mit leitender Position im Tierheim Krems (A), über die Vermittlung von Laborbeaglen (D), bis zur Hundetrainerin (2016 - 2018) im Tierheim Garmisch-Partenkirchen. Dort war ich darüber hinaus Organisatorin und Referentin (2016 - 2019) der Spaziergänger-Schulungen sowie der Vortragsreihe Wissenswertes rund um den Hund: respektvoll ~ fair ~ anders, Host der Online-Version (2022) und Beirätin (2017 - 2023).
Einige meiner Tätigkeitbereiche:
- Bedürfnisorientiertes Training der Hunde
- Dokumentation des Trainings
- Administrative Tätigkeiten für den Tierheimalltag
- Zusammenstellung von Hundegruppen
- Vermittlungsgespräche für Hundeinteressenten
- Begleitung beim Kennenlernen und bei der Ankunft im neuen Zuhause
- Einarbeitung und Anleitung des Teams
- Planung und Umsetzung neuer prozessualer Konzeptionen
- Koordination und Umsetzung von behördlich angeordneten Tierschutzeinsätzen
- Unterstützung des Teams bei Notfalleinsätzen
- u.v.m.
Konzepte, Publikationen & Ausbildungen
Konzepte
Ergo4Dogs
Die bundesweit erste Ergotherapie für Hunde
Gründerin & Inhaberin
Erlebnispfad für Mensch & Hund
Idee, Konzeption & Umsetzung
Bad Laasphe, NRW
Buch
Beagle
Liebenswerter Jagdhund mit Familienanschluss
Mit Extrainfos "Laborbeagle"
Silke Vitzthum & Susanne Rosenhäger
Oertel & Spörer Verlag
Artikel
Ein Plädoyer für Brustgeschirre
Modischer Unsinn oder die Alternative?
Magazin
Living with Beagles, No. 02/2008
Zertifizierte animal learn Hundetrainerin
2004 bis 2005 animal learn Ausbildungszentrum, Bernau
Abschlussnote:
Sehr Gut
Sachkunde
2002, Sachkundenachweis gem. § 3 Abs. 1 Landeshundeverordnung (LHV), NRW
Tierärztekammer Westfalen-Lippe
Dr. Ulrike Jochims
Staatlich geprüfte Ergotherapeutin
1999, FOKUS Ergotherapie Marburg e.V., Cölbe
Durchschnitt: 2,2
Bis zum Beginn meiner Hundetrainerausbildung habe ich als Ergotherapeutin in der Geriatrie gearbeitet.

Inhalte meiner Hundetrainerausbildung
Die Ausbildung bei animal learn umfasste ca. 550 Unterrichtsstunden, zusätzlich waren drei Praktika von jeweils einer Woche Länge zu absolvieren.
1. Block:
- Tierpsychologische Grundlagen
- Die Geschichte der Tierpsychologie
- Behaviorismus und Naturkundlicher Forschungsansatz
- Konditionierung, Reflexe, Lernmechanismen
- Voraussetzungen für die Arbeit als Hundetrainer
- Stress bei Hunden
- Beschwichtigungssignale bei Hunden
- Eigenpräsentation und Rhetorik
2. Block:
- Stammesgeschichtliche Entwicklung der Kaniden
- Körperbau, Genetik, Zucht
- Wolf und Hund im Vergleich
- Abstammungslehre und Domestikation
- Die Entwicklung der Rassen
- Rassebedingte Wesensunterschiede
- Genetisch fixiertes und erlerntes Verhalten
- Welpen:
- Die Entwicklungsstadien
- Fremdelphasen und Pubertät
- Erlernen sozialer Verhaltensweisen
- Welpenspielgruppen
- Passung zwischen Mensch und Hund
- Beratung bei Anschaffung und Aufzucht
3. Block:
- Das Vorgespräch
- Übungsaufbau und Festigung des Grundgehorsams
- Kommandoaufbau
- Gerätearbeit
- Einsatz der eigenen Körpersprache und Stimme
- Das Führen des Trainingstagebuches
- Brustgeschirr und Leine
4. Block:
- Tiermedizinische Grundlagen (Anatomie, Physiologie, Pathologie)
- Skelettsystem, Muskelsystem, Zähne
- Der Einsatz der Sinnesorgane
- Lage und Funktion der Organe
- Schmerzäußerungen, Schmerzpunkte beim Hund
- Physiologische Normwerte beim Hund
- Krankheiten im Training erkennen
- Überweisung/Zusammenarbeit mit dem Tierarzt
- Welche Krankheiten haben Einfluss auf das Training?
- Erste-Hilfe-Maßnahmen beim Hund
5. Block:
- Das Ausdrucksverhalten von Hunden und Wölfen
- Das Aggressionsverhalten bei Hunden und Wölfen, Teil 1
- Das Sozialverhalten
- Sexualverhalten, Paarung, Trächtigkeit, Aufzucht der Jungen
- Die Übertragung ethologischer Grundkenntnisse in das Zusammenleben und die Erziehung von Haushunden
- Trennungsangst
- Das unerwünschte Jagdverhalten
6. Block:
- Herdenschutzhunde
- Das Aggressionsverhalten des Hundes, Teil 2
- Innerartliche und zwischenartliche Futteraggression
- Analyse und Erstellen eines Trainingsplans
7. Block:
- Equipment während der Ausbildung: Halti, Clicker, Disc, Halsbänder u.v.a.
- Zubehör für Hunde
- Der Hund im Tierheim
- Bach-Blüten-Therapie
8. Block:
- Einführung in den Tellington-Touch
- Ausbildung im Schutzdienst
- Ausbildung zum Jagdhund
Sonstige Themen waren: Wie erreicht man eine optimale Compliance? / Über den richtigen Umgang mit Hund und Halter / Mentale Kommunikation / Trainingsansätze und -methoden / Der Hund als Sozialpartner des Menschen / Dominanz und Rangordnung / Fallstudien.
Im Verlauf der Ausbildung waren vier Zwischenprüfungen abzulegen und ein Referat abzuhalten. Die Abschlussprüfung habe ich im Juni 2005 mit Auszeichnung bestanden. Sie bestand aus einem Theorie- und Praxisteil.
